Inhaltsleere Überschrift zu überflüssigem Text mit wüster Beschimpfung

Der erste Monat des Jahres ist vorbei. Das ist eigentlich nicht relavant, außer dass in den ersten 4 Wochen in meinem Mikrokosmos so richtig die Fetzen geflogen sind. Schlaue Blogger werden jetzt sagen, der letzte Satz war zu lang.

Eigentlich ist dieser Artikel ohnehin nur dazu da um Traffic zu generieren. Ich möchte mich recht egoistisch selbst in den Vordergrund mischen. Letztlich ist dieser Artikel auch eine Linkbait-Aktion – allerdings keine Preis/Content-Nummer. SEO ist böse. Links sind böse. Sascha Pallenberg ist böse. Spiegel ist böse. Internet ist böse. Nerdcore ist böse. Euroweb ist böse. Onlinekosten ist böse. Blogger sind blöd und böse. Journalisten sind faul und böse. Robert Basic ist böse. Ach! Lumma ist böse. Ich finds kacke. Alle und jeden von den bisher genannten. Sascha Lobo ist auch böse, der darf nicht fehlen hier!

Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen um mich wirklich in allen Sonnen “dranhängen” zu können. Ich möchte nämlich nicht, dass sich von den o.g. vergessen fühlt. Schließlich habe ich im letzten Jahr gelernt, dass kritischer Content gute Peaks erreicht. Ich gebe ja zu, ich bin hier und dort etwas über die Stränge geschlagen. Ich gelobe aber auch Besserung, zumindest bis der nächste Mal eine Linkbait-Aktion macht. Oder SEO. Oder Werbung. Oder überhaupt nur da ist. Oder einen selten dämlichen Text wie diesen hier schreibt. Da laufe ich in den Stall und hole die Forke. Fackeln bringt meine Twitter-Kombo mit. Und dann wird so richtig mobil gemacht. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen aufzuhören mich mit mittelmäßigen Texten mittelmäßige Leute mit mittelmäßigen Problemen zu bespaßen. Darüber hinaus darf hier im Blog auch gar nichts subjektives stehen. Steht ja auch im Titel so. Was soll das. Hier geht’s eigentlich so um Social Media, Marketing, manchmal auch um WordPress oder Web-Geschichten. Ha! Ein Grund direkt mal loszubrüllen. C’mon! You can do it if you really want!

Flugzeug am Himmel

Ich finde es ja gut, wenn Reibung entsteht. Reibung ist wichtig und ein reinigender Prozess. In Moment kommt es mir allerdings wie das große Topfschlagen vor. Da es ein geschlossener Kreis ist, kommt man auch gar nicht so richtig zu einem Anfang. Während sich Nerdcore und Euroweb noch im Medienlicht sonnten, zog Sascha Pallenberg das Bloggergate aus der Schublade. Wir haben dann eine Gruppe die pro Pallenberg sind. Dagegen sind übrigens scheinbar fast jeder, der irgendwie SEO macht. Schade daran finde ich, dass sich die Kritik nicht auf den Sachverhalt stürzt sondern auf Sascha direkt. Aber gut, der hat ein dickes Fell – sollte er auch. In dem Fall meldete sich (natürlich) auch Robert Basic zu Wort. Damit sollten eigentlich genug Leute beschäftigt sein sich gegenseitig Kritiken zu äußern.

Das war es eigentlich auch, bis … jaahaaa bis es Richard Gutjahr einfiel nach Ägypten zu reisen. Hoho! Hört hört. Jetzt mal im Ernst, wie kann ein Journalist da nur hinreisen. Mir fällt gerade ein, wieso hat man den Herren ohnehin noch nicht virtuell gejagt? Der ist Journalist! Dieser böse Anti-Blogger-Beruf. Diese sensationsgeile Medienhure! Entschuldigt den Ausdruck, aber ich musste etwas realistisches in diesem Zusammenhang inszenieren. Ich stelle mir das auch total lustig vor, in einer Stadt zu sein, wo man nicht genau weiß, wann wohl der Strom ausfällt. Wie wohl das Militär bei Laune ist, in einem Land das auf der Kippe steht. Aber gut, was macht man nicht alles für ein paar Klicks. Aber aus dem wohl gewärmten Kellerloch lässt sich ja gut losbrüllen. Immerhin haben wir in Deutschland bald Vollbeschäftigung, sagte die Kanzlerin. Die muss es doch wissen, immerhin bloggt die ja nicht. 3 Mio Arbeitslose, so wenig wie noch nie. Ist doch super, dass schlagartig 6,6 Mio Hartz IV-Empfänger versorgt sind. Das ist auch so eine Paradoxie, diese Hartz IV-Aufstocker. Arbeiten um sich den Unterhalt irgendwie zu leisten und dann nicht mal so viel verdienen, wie jemand der zu Hause bleibt/bleiben muss.

Aber was interessiert uns das? Uns Blogger, Netzbewohner, digital natives, Webdeveloper, SEOs, CTOs und CEOs. Blogger sind ohnehin nur erfolgreiche Menschen. Da gibt es keine Rückschläge. Blogger sind immer erfolgreich. Man muss nur die Messlatte so hinlegen, wie man sie benötigt um zu gewinnen. Ist doch recht simpel oder? Du darfst als Blogger alles machen, was durch das Gesetz legitimiert ist. Alles? Nun eines nicht: Geld verdienen. Wenn Du als Blogger Geld verdienst, ist das eine verdammt böse Sache! Das wollen insgeheim irgendwie alle, öffentlich will es natürlich niemand. Blogger wollen kein Geld verdienen, man bastelt aus Lust und langer Weile die Werbebanner in den Blog. Überhaupt Werbebanner – was soll das? Kommerzhure! Haben wir ja gesehen, wohin das führen kann. Aber wenn Du mit dem Blog so viel Geld verdienst, dass Du dich davon ernähren könntest, dann ist das wieder cool. Du musst dann auch all denen, die mit ihrem Blog kein Geld verdienen wollen, erzählen wie das funktioniert. Der Theorie wegen 😉

Ach – verkaufen darfst Du deine Dienstleistungen im Internet jetzt auch nur semi-aktiv. Wer nämlich im Netz auf Kundenfang geht und so viel Zeit hat einen sinnlosen Blogartikel zu schreiben, der verdient nämlich kein Geld. Es ist zwar nie elementar wichtig gewesen wie viel Geld der Gesprächspartner hat, aber im Netz verdient niemand Geld. Wir machen die Dinge aus 90% aus Nächstenliebe und 10% aus Zwang.

Ich bin ja der Überzeugung: Wer niemandem auf den Schlips tritt, wird auch niemals etwas verändern.

Damit Google an mir auch nochmals so richtig Spaß hat: hier gibt es Nacktfotos von der Katzenberger und den privaten Porno von Gina Lisa.

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