Review zum BarCampOWL

BarCampOWLAm Wochenende fand das BarCamp OWL in Bielefeld statt. Ich war vor Ort und bin ähnlich wie beim WordCamp in Berlin mit gemischten Gefühlen nach Hause gefahren. Es war anders als erwartet, was ziemlich paradox klingt, da ich ohne Erwartungen hingefahren bin.

Die Anreise bestritt sich als leicht strapazierend. Ich kenne die Strecke zwar ziemlich gut, und ich halte auch bei einsetzendem Regen 130km/h auf der linken Spur für unangemessen. Etwas noch durch Bielefeld gegurkt, da eine Hauptverkehrsstraße gesperrt war. Wie ich nachher erfuhr, stand das auch auf der Seite des Hotel (wo ich natürlich nicht nach gesehen hatte).

Das Park Inn selbst ist ist eine durchaus akzeptable Location. Die Rezeption ist mir dann doch etwas zu pompös, und der breit diskutierte Preis für das W-Lan – steht in keinem Verhältnis zu den Zimmerpreisen. W-Lan war mir jedoch egal, bis auf dass die Netzzellen gut ausgelastet gewesen sind. Ich vermute mal, dass die SynIT in der Stadthalle ihren Teil dazu beigetragen hat.

Die Veranstaltung selbst war für mich ok. Ok aus dem Grunde, da mir einige Dinge weniger gut gefallen haben. Macht aber nichts, wie ich hörte, sollte es eine umfangreiche Feedbacksession gestern noch gegeben haben (Ich war nur am Samstag dort). In den Sessions habe ich mich berieseln lassen zu XING, Verhandlungen, SEO und Sponsoring (von BarCamps). Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich was Neues erfahren habe. Was jetzt weniger an der Qualität der Session, sondern viel mehr meiner Fehleinschätzung des eigenen Wissen vielleicht liegen mag. Ich gehe mal davon aus, dass der Fehler bei mir liegt. Gut ist nicht so dramatisch, ich werde mir nun dann doch ein eigenes Session-Portfolio anlegen (müssen, wollen, können, endlich mal machen).

Ich habe die Gelegenheit wahr genommen um ein paar Onlinekontakte endlich mal offline zu treffen und umgekehrt. Dies gehört eigentlich auch mindestens zu 50% zu den Beweggründen, warum ich auf BarCamps fahre. Dort ergaben sich auch noch ungeahnte Möglichkeiten für die Zukunft. Da war die Gesprächskultur auch völlig durchwachsen, was auch gut so war und teilweise höchst amüsant.

Abends waren wir dann noch im „Lehner’s“ – ganz netter, rustikaler Bayernladen. Die lockere Atmosphäre lud zu einer Gesprächsfrequenz. Das Personal war recht locker, freundlich und schnell. Das Essen war ok, die Preise in Ordnung.

Unterm Strich war das BarCamp in Ordnung ohne irgendwelche Ausschläge nach oben oder unten zu haben. Ich hätte mir etwas mehr Betreuung für die 40% Erstbesucher gewünscht. Außerdem gingen mir die aufgeblasenen Pingiungäste des Hotels auf den Sack. Ich mein, an der Bude steht halt Park Inn und nicht Marriott, Ritz Carlton oder InterContinental – das aber nur ein subjektiver Eindruck. Irgendwie war auch gegen 16Uhr der Kaffee alle, woran das gelegen hat, weiß ich allerdings nicht.
Ich denke, ich werde im nächsten Jahr (sofern es eine Wiederauflage gibt) wieder dabei sein, allerdings u.a. auch weil die Anreise recht kurz ist.

Vielen Dank an die Organisation. Ebenfalls vielen Dank an die Sponsoren!

PS: Der Sponsor HDnet wird mir in Erinnerung bleiben 😉

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