Canon M5: kompakte Spaßfabrik für unterwegs [Anzeige]

Es gibt einfach Anzeigenartikel, auf die freue ich mich schon vorher. Dieser ist so ein Artikel, denn ich fotografiere seit Jahren auf Canon. Daher musste man mich gar nicht überzeugen, ob ich die Canon M5 testen möchte.

Canon ist inzwischen viel mehr als nur ein Kamerahersteller, wenngleich die Kameras wohl am Prominentesten sind. Canon verfolgt mit der Überschrift »Do what you love« den Blick auf das Wesentliche. Ich würde es übersetzen mit, mach dir keine Sorgen um die Technik, konzentriere dich auf deine Arbeit. Was etwas wie eine romantische Marketingerklärung klingt, hat man in der M5 allerdings gut umgesetzt.

Fotografische Spaßfabrik für unterwegs

Ich nehme es vorweg. Die Canon M5 hat mich überzeugt. Ich muss gestehen, ich bin etwas voreingenommen gegenüber spiegellosen Kameras. Ich mein, da fehlt eben etwas. Der Spiegel. Das Klacken, wenn er schließt. Bei aller Romantik müssen wir aber auch alle mit der Zeit gehen. Ob nun als Blogger, YouTuber, Medienberater oder kleine Agentur am Rande der Stadt, die Anforderungen an ein Bild sind in den letzten Jahren immens gestiegen. Daher halte ich es für grundlegend notwendig, mindestens eine vernünftige Mittelklasse-Kamera wie die Canon M5 parat zu haben.

Was ich etwas schade finde, ist die Tatsache, dass die Canon M5 nur mit einem APS-C Sensor daherkommt. Dies aber nur als kleine Randnotiz. Wer sich darüber sorgt, ist ohnehin schon im professionellen Fotografiebereich unterwegs. Aber Hand aufs Herz: Alle Bilder in meiner Wohnung sind auf meinem APS-C Sensor geschossen worden. Daher ist es realistisch betrachtet, völlig in Ordnung. Wer im Medienumfeld arbeitet (was für mich alle Unternehmen sind, die eine Facebook-Seite betreiben), benötigt die Bilder meist ohnehin oft nur digital. Und da sollen die 6000x4000px ausreichend sein, um bei der Nachbearbeitung ein gutes bis vernünftiges Ergebnis zu erhalten. Wie ihr vielleicht an den Bildern der Autostadt gesehen habt, funktioniert das ganz gut.

Ich hatte die M5 mit in Wolfsburg. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich meine 7D nicht eingesteckt habe. Der Gewichtsunterschied und die Größe machen doch schon einen immensen Unterschied. Dies ist kein Vergleich, aber die Canon M5 punktet durch ihre Kompaktheit und dem Gewicht. Die M5 kann ich einfach locker in die Jackentasche stecken, ohne das sie nervt und ich große Abstriche machen muss. Und der Faktor Mobilität ist sicherlich ein Punkt, wenn ich beruflich an verschiedenen Orten Bilder machen muss.

Kompatibilität

Die M5 verfügt über einen EF-M Anschluss. Dieser ist etwas kleiner als der EF Anschluss, den man von den EF-S Anschlüssen kennt kennt. Das Thema ist schnell abgefrühstückt, denn es gibt im Kit einen Adapter dafür. Es macht ein 70-200 optisch zwar noch absurder, aber wer bereits auf Canon fotografiert, der muss nicht gleich seine Objektive komplett tauschen. Ein wichtiger Punkt, wie ich finde.

Video in HD

Die Video-Funktion habe ich getestet, ist für mich aber kein großes Kriterium. Ich finde es daher nicht schlimm, dass die M5 keine 4K aufnehmen kann. Techniknerds hin oder her. Es bringt mir einfach wenig, wenn meine mittelmäßigen Videos hochauflösender sind. Der Inhalt wird dadurch nicht besser. Für mich gilt hier, wie für die Fotos auch, die große Frage, was ist mein Ziel. Für coole Aufnahmen für meine Social-Media-Auftritte, finde ich die M5 tatsächlich interessant. Ja, 4K wäre ein nettes Feature gewesen, aber braucht es das?

Bedienung

Wow, ein Rädchen-Overload. Ich muss mich erst daran gewöhnen, was relativ fix ging. Das Modus-Rad habe ich nur in manuellen Modus bewegt. Die Nutzung über das gut funktionieren Touch-Display ist nichts für mich. Ich bin der Typ, der durch den Sucher schaut. Die Bedienung des Suchers ist (Entschuldigung) fast idiotensicher. Ich sehe selbst im Sucher ein vorläufiges Ergebnis, wenn ich auf den Auslöser drücke. Sollte also irgendwas zwischen Verschlusszeit, Iso und Brennweite nicht stimmen, so bekomme ich dies nicht nur angezeigt, sondern live visualisiert. Es sollte zumindest dem Laien auffallen, dass wenn das Bild im Sucher dunkel ist, das Bild evtl dunkel beim Auslösen sein wird.

Fazit zur Canon M5

Die Canon M5 empfinde ich als eine unheimlich spannende Kamera. Sie ist klein, leicht und kompakt. Liefert ab wie eine DSLR, hat aber keinen Spiegel. Ich mag das Gehäuse und dessen Haptik. Den Touchscreen brauche ich nicht, er reagiert aber gut. Den Selfie-Modus, indem man das Display umklappt, ist heutzutage gar nicht so doof.

Die Kamera hat mir beim Testen wirklich Spaß gemacht. An den fehlenden Spiegel musste ich mich erst gewöhnen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Durch das verbaute WiFi und Bluethooth kann ich die Kamera irgendwohin hinstellen und auslösen. Viel wichtiger ist allerdings, ich kann die Bilder mir aufs Smartphone schieben, bearbeiten und ins Netz stellen oder meinen Beitrag fertig machen. Dies ist nicht neu und gehört sicher bei neuen Kameras zum Standard, sollte aber nicht ungenannt bleiben. Denn gerade auf Presseveranstaltungen, Bloggerevents oder dem Reisen mit leichtem Gepäck, ist es auch mal ganz schick ohne Rechner auszukommen.

Die Burgruine zu Nörten-Hardenberg

Die Canon M5 kann schon was. Das sollte sie auch, denn preislich ist sie mit etwa 1300 Euro nicht im Einsteigerbereich angesiedelt. Aufgrund des identischen Sensors und ähnlicher Preislage einer 80D, würde ich vermutlich zur M5 greifen. Ich finde es einfach unheimlich charmant, die Kamera mal schnell einzustecken, wenn mal eben Fotos gemacht werden müssen.

Sollte die Canon M5 also in deinen Kreis der potentiellen Arbeitsgeräte gehören, kann ich hier eine klare Empfehlung aussprechen. Sie hat mich qualitativ überzeugt und macht zudem noch Spaß. Was will man mehr?

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