Die Spatzen pfeifen es vom Dach

Der derzeitige „Hype“, der über die digitalen Autobahnen schießt, ist: Twitter.
Fast ein Jeder tut es, viele sind dabei. Privat, als Unternehmen oder beides. Twitter ist in aller Munde und nicht zuletzt hat ein amerikanischer Präsident dem Microblogging-Dienst zu Popularität verholfen.
Nun habe ich meinen eigenen kleinen blauen Vogel, was nun?

Mit Twitter bekommt man ein Kommunikationsinstrument an die Hand, welches äußerst vielseitig eingesetzt werden kann und auch sollte. Kommunikation, Marketing und aber vor allem Kundenbindung machen Twitter aus (und interessant).

Kommunikation
Twitter bietet die unnachahmliche Möglichkeit sehr schnell zu kommunizieren. Bereits jetzt beklagen sich schon viele über das einsetzende Informations-Rauschen (= Overkill an Informationsfluss, Aufnahmehemmung durch Reizüberflutung). Dennoch bietet Twitter eine ungezwungene Verbindung untereinander, mit Leuten mit denen vielleicht schon immer mal sprechen wollte. Ohne Ihnen auf den Keks zu gehen. Darüberhinaus kann man Twitter gut als Informationsquelle unter Gleichgesinnten dienen.

Marketing
Beim Marketing kommen wir sicherlich zu dem interessanteren Teil. Marketing mit Twitter funktioniert. Egal wofür. Wieso? Weil meine Follower bereits eine Willenserklärung an meinen Informationen abgegeben haben, wenn man eine Parallele zum Vertrag ziehen möchte. Sei es nun das promoten von Webnews oder Blogeinträgen – Twitter und seine Zusatzdienste, die sich inzwischen darum tummeln, bietet mit wenig Aufwand einen hiesigen Spinup der Informationen. Twitter funktioniert allerdings auch in der Kreuzung von On- und Offline-Welt.

Kundenbindung
Kundenbindung ist ein Sektor, den ich bei Twitter ähnlich unterschätzt sehe wie in einem Blog. Gerade für Unternehmen kann Twitter als CRM-Feature durchaus interessant sein. Keine Frage, dass es nicht in jedem Unternehmen funktioniert. Dennoch kann man seine Gewerbe in ein anderes Licht rücken. Man kann damit aber natürlich auch Schaden anrichten.

Ich habe zwei Beispiele: die Hannoversche Allgemeine im Twitter – cool gelöst. Das Ansehen der Zeitung ist (bei mir) durchaus gestiegen. Hingegen ein Norddeutscher Radiosender mich als Hörer verloren hat, nachdem man gefühlte 4000 Mal den Twitternamen nennen musste…

Positiv hierbei bleibt dennoch und deswegen schreibe ich der Kundenbindung einen großen Brocken zu: Der Kunde bekommt einen unkomplizierten Draht zu mir auf einer Kommunikationsplattform seiner Wahl.

Eines sollte man allerdings als Unternehmer nicht vergessen. Twitter ist auch „Arbeit“. Kann aber ungeahnte Synergien entfachen!

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