pixoona – eine Mischung aus Pinterest und Facebook (inkl. Private Beta Einladung)

pixoona? So heißt der Bildtagging-Dienst aus Wiesbaden. Der Dienst macht es sich zur Aufgabe jedes Bild im Internet zur Kommunikationsplattform zu machen. Das Prinzip der Eigenentwicklung aus dem Hause redpeppix ähnelt dem von Pinterest. Ich sage bewusst ähnelt, weil es auf Basis von Pinterest schneller zu erklären ist.

Mix aus Facebook und Pinterest

Die Grundlage oder der Ausgangspunkt ist ein Bild. Auf diesem Bild werden dann PIX abgelegt – also wie ein Tagging bei Facebook. Ihr könnt ihn einfach drauf machen, um zu dem Bild eine Konversation zu beginnen. Das klingt jetzt erst mal nicht weiter neu, aber die nächste Stufe birgt den Clou.

Konversationsoffensive

Es kann mehrere PIX auf einem Bild geben. Das heißt im Klartext, dass jeder, dem etwas zu dem Ausgangsbild einfällt, seinen Senf dazu als Text, Bild, Video, Lied oder Produkt hinzufügen. Hierdurch können dann verschiedene Konversationszweige auf einem Bild entstehen. Ob dies in der Praxis sich als innovativ oder verwirrend entpuppen wird, wird selbige eben in Zukunft zeigen – spätestens wenn der 1. »on fire«-Post durch das Netzwerk geflossen ist.

Ein Bild bekommt einen PIX (Sprechblase)

Kommentieren kann man auch durch Lieder, Produkte oder Videos

PIX mit Kommentar - die Diskussion kann losgehen 😉

Geld verdienen

Überraschend ist, dass pixoona direkt mit einem Vertriebsmodell um die Ecke kommt. Neben Audio, Video und anderen Inhalten können auch Produktdaten vertaggt werden. Man kann also alle Produkte in Bildern vertaggen und damit auf die jeweiligen Shops verweisen. Wird dieser Produktempfehlung von anderen Usern oder Blogbesuchern gefolgt, teilt sich pixoona mit dem Tippgeber, die Erlöse zu jeweils 50%. Die Produkte für solche Empfehlungen kommen über die pixoona-Suche, was die Handhabung für Jedermann zugänglich macht.

Die Partnerliste kann sich hier zum Start sehen lassen. Nach eigenen Angaben hat pixoona bereits über 1500 Shops mit mehr als 13 Millionen Angeboten angeschlossen. Das macht zumindest schon mal den Eindruck, dass sich im Vorfeld da jemand richtig Mühe gemacht hat.

So sieht das dann aus, wenn man ein Produkt platziert

Fazit

Insgesamt macht pixoona einen interessanten Eindruck. Allerdings scheint mir der Dienst noch etwas zu kompliziert aufgestellt zu sein. PIX, PIXGALLERY bePIXen – das Wording sollte überdacht werden, denn es macht es unnötig schwerer einen gedanklichen Zugang zu bekommen. Der Rest wird sich im Laufe der Zeit herauskristallisieren, wenn man damit ein wenig rumgespielt hat. Aber Bilder(dienste) sind ja in Moment stark angesagt.

Hinweis
Falls ihr euch die Browser-Extansion installiert, um Bilder im Web zu taggen – es kann hin und wieder einen Moment dauern, bis das “Set PIX” über dem Bild erscheint.

Private Beta Einladung

Und da pixoona bis Mitte April in der private Beta ist, lade ich euch alle ein. Wer es sich also mal anschauen will, folgt einfach dem Link. Irgendwie muss euer Online-Dasein an den Feiertagen ja belohnt werden.

pixoona – private Beta
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