Conversion Tips: 4 Stellen, wo Onlineshops Geld liegen lassen

Die Conversion zu beeinflussen kann viele Gründen haben. Während man sich vorzugsweise darauf konzentriert die Usability anhand von Designänderungen zu steigern, gibt es aber noch andere Baustellen in einem Onlineshop, denen man in festgelegten Zyklen intensiv widmen muss.

Produktsuche / Navigation

Sie haben es verstanden, durch Fachbegriffe ihr Produkt in den Ebenen des Shops so gut zu verstecken, dass man das Produkt schlicht nicht findet.

Eine Selbstverständlichkeit wird man man nun denken, durch eingesetzte Suchen findet man heutzutage alles. Der Meinung hätte ich beinahe beigepflichtet. Ich erlebte es aber bei einem größeren E-Tailer (Umsatz 250-300Mio p.a.). Ich wollte dort eine Festplatte kaufen, konnte diese jedoch nicht ausfindig machen. Durch meine Kontakte in die Branche, konnte ich „hintenrum“ erfahren, wie das Problem zustande gekommen ist. Der normale Kunde wird sich darum nicht scheren und den Kauf abbrechen.

Entscheidungshilfe

Ihre Produtkbeschreibung ist nicht ausreichend um dem Käufer zu zeigen, dass ihr Produkt sein Problem löst. Vormals ebenfalls gern im technischen Bereich, wo man anhand simpler Datenblätter nicht erlesen kann, ob das Problem damit behoben werden. Besonders Laien haben es hier schwer, deren Kaufkraft darf nicht unterschätzt werden.

Lagerhaltung

Der Käufer bekommt sein Produkt nicht, später oder wird anhand schlecht gepflegter Lagerbeständen in den Shops „in der Nase“ herum geführt. Die Frustrationskurve wird des Käufers wird ins Unermessliche steigen. Den Livetime-Value des Kunden kann man dann durchaus mit Null betiteln. Der ist für alle Zeit weg.

Retouren

Retouren sind ein gern unterschätzer Punkt, da Sie meist nicht aktiv über den Shop stattfinden. Außerdem führen Sie nicht in den stark fokosierten CheckOut-Prozess. Retouren beeinflussen aber die emotionale Bindung zum Unternehmen / Marke. Wenn es nicht gelingt, die Retouren und Reklamationen sauber und anständig zu managen, wird dies langfristig zu einem echten Problem werden. Umsatzeinbruch ist dann nur der Anfang vom Ende.

Fazit

Der einfachste Weg einige Dinge auszumerzen ist, von Zeit zu Zeit Freunde und Bekannte im eigenen Shop einkaufen zu lassen. Sie werden genügend Feedback geben, um Mängel aufzuzeigen und ggf. Änderungen im Shop vorzunehmen. Es geht darum, echte Kinken aus Ihrem Shop zu vertreiben. Sie sollen nicht gleich CRO-Guru werden.

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