Barcamp Bielefeld 2011 Recap

Alle guten Dinge sind drei? Zum dritten Mal fand das Barcamp in Bielefeld statt. Bielefeld gehört zu den kleineren Camps, was der Qualität keinen Abbruch tut. Die Organisatoren versuchen dort den offenen Gedanken zu behalten, gleichzeitig dennoch abseits der Norm zu rangieren. In diesem Jahr traf man sich im Lenkwerk Bielefeld.


Da ich auf den ersten Tag verzichten musste, kann ich darüber nicht sagen. Meine Anreise war heute eher spontan, sodass ich nach den 130km es gerade noch rechtzeitig zur Sessionvorstellung schaffte. Mein Mettbrötchen, welches ich standesgemäß per Twitter orderte, war auch noch aufbewahrt worden. Danke @Nikonierer

Dort fand ich auch gleich eine Mitstreiterin. Die @BiancaSchwarzer fühlte sich angesprochen, nachdem ich noch anmerkte, dass es gar keine Sessionforderungen gäbe, aber noch Slots zur Verfügung ständen. Bianca suchte Input zum Thema »Social Media & E-Learning«, so entschlossen wir uns eine Session zu schmeißen. Meine 1. Session mit einer Person, die ich noch nie im Leben gesehen habe – schön, dass das auf einem Barcamp immer noch funktioniert.

Sessions

Bei den Sessions war ich recht unbedarft, da ich die Hälfte der Vorstellung verpasst hatte. So fand ich mich in der Präsentation von Florian wieder.

vsChart

Florians Session war über sein Service vsChart. Florian (@toby) stellte sein “Ding” vor. Ich denke, es war ein guter Test für ihn, nach 2 Jahren Arbeit, diese auch mal zu präsentieren. Es steckt viel Liebe im Detail in der Seite. vsChart soll als Vergleichsplattform dienen, ähnliche wie ein Wiki. Es sind derzeit vorrangig Daten aus dem Smartphonebereich vorhanden. Andere Dinge sind herzlich willkommen. Ich hoffe, ich konnte Florian etwas aus seiner »noch eine Funktion und noch ein Detail hier, da muss noch ein Feldchen hin«-Spirale holen. Danke für den angeregten Austausch von meiner Seite aus.

Klingelbeutel 2.0

In der Session um Fondraising und Klingelbeutel 2.0 habe ich mich verloren, weil ich noch auf meinem Platz saß. Es war interessant zu hören, mit welchem Engagement Menschen Dinge angehen. Es ging auch weniger darum, wie man Geld zusammentreibt. Es war mehr eine Vorstellung eines Projektes. Es gab einen Blick hinter die Kulissen und welche Arbeit in solchen Projekten steckt.

Es gibt schlimmere Ausblicke bei einem Kaffee

Schlaraffen

In der Schlaraffen-Session berichtet Organisator Bert über seinen ersten Besuch bei den Schlaraffen in Bielefeld. Welche Gemeinsamkeiten der Verbund mit einem Barcamp hat, welche Unterschiede es gibt. Man dachte offen über eine Kreuzung nach. Es gibt viele Gemeinsamkeiten und einige gravierende Unterschiede. Mehr zum Thema gibt es bei Wikipedia.

Was ist die Geschichte

Meine eigene Session in der Mittagspause mit Essensbeilage. Wir nutzen die Zeit um beim gemeinsamen Essen über Storytelling zu sprechen. Ich versuchte anzureißen, wie man Geschichten entwickeln kann, warum es wichtig es, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Anhand einiger Beispiele wie Google Mail, Streetview, Obermutten oder Apple sprach ich über die Bestandteile, welche funktionieren oder welche aus welchen Gründen nicht funktionieren. Nach ein wenig schweigen im Walde, besprachen wir noch einige weitere Beispiele, wie man durch Storytellingauch einen Imagewandel herbeiführen kann.
Danke für die Zuhörer und den anschließenden Dialog.

Social Media & E-Learning

Die 2. Session an diesem Tage. Mit der @BiancaSchwarzer – nach unserer Vorbereitung in 2 Sätzen, sind wir in den Workshop? Wir haben in einer ausgedehnten Runde über E-Learning gesprochen, welche Vor- und Nachteile der Lernende hat. Es wurden unterschiedliche Herangehensweisen diskutiert. Bianca hat ihre Fragen beantwortet bekommen und der ein oder andere hat sicher noch was mitgenommen.

Fazit

Das Barcamp Bielefeld war auch im dritten Jahr eine runde Sache. Die Grundidee, den Grundgedanken eines Barcamps weiterzutragen, wird nächstes Jahr sicher besser funktionieren. Angenehm ist die Ausgewogenheit aus EDV- und Non-EDV-Themen und den Kopf mal mit anderen Problemstellungen zu befeuern.

Der Veranstaltungsort war mit dem Lenkwerk Bielefeld hochwertig und bot ein einladendes Ambiente. Die Fotoenthusiasten dürften voll auf ihre Kosten gekommen sein. Neben Ford Mustang, Rolls Royals, Ferrari und Porsche reit sich das ein oder andere geschichtsträchtige Motorrad in die Halle des Lenkwerks. Wer also mal in Bielefeld sich rumtreibt und Zeit hat, was sehr schnell eintreten soll, sollte das Lenkwerk im Hinterkopf haben.

Vielen Dank an Alex, Bert, Jan und Franz-Josef für die Organisatoren und die Sponsoren, für den Erhalt und die Ermöglichung der Veranstaltung. Der Wunsch, dem Barcamp einen eigenen Charakter einzuhauchen, scheint langsam Früchte zu tragen. Bis 2012 🙂

Weitere Berichte zum Barcamp Bielefeld 2011:
Nikonierer: Tag 1 / Tag 2
Das Klima bestimmt den Grad der Kreativität

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