L’tur: Wenn man sich an Themen wagt, die heikel sind

Vor etwa einer Stunde hat L’tur Last Minute seinen Newsletter losgeschickt. Ich habe das gute Stück via Twitter angeschwemmt bekommen. Jemand fand es ziemlich unterhaltsam. Ich finde es äußerst geschmacklos. Das ist aber meine persönliche Meinung. Die Meinung muss man nicht teilen, dass ist ok.

L'tur Werbung für Agypten

Wie man allerdings auf der Facebook-Seite von L’tur bereits sieht, bin ich mit meiner Meinung nicht alleine. Auf Facebook wird dann weiter noch in die Kerbe geschlagen, bei so viel „Euphorie“ dass in Ägypten der Rubel wieder rollt, bleibt mir nur sprachloses kopfschütteln.

Wer keine anderen Sorgen hat...

Da kann ich für L’tur nur hoffen, dass ihr Geschäft von Libyen nicht betroffen ist. Wir lesen uns wieder, wenn es aus der PR-Abteilung heißt “dass war doch gar nicht so gemeint”. Ich bin ja auch gern für eine „härtere Gangart“, aber irgendwann muss eine moralische Grenze gewahrt bleiben. Kann ja eigentlich nicht so schwer sein, einfach mal auf seine innere Stimme zu hören anstatt auf einen Ausschlag in den Statistiken.

Ein Sturm im Wasserglas – wenn überhaupt, ich weiss.

Und die Moral von der Geschicht, Aufmerksamkeit um jeden Preis bringt es nicht.

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