3+ Beispiele warum Spaß wichtig für die Kundenbindung ist

Hast Du dich schon mal über eine Cola gefreut? Klar, Coca-Cola ist ein Lifestyle-Produkt. Natürlich können “die” was mit Spaß machen. Ja und nicht nur Coca-Cola kann das, sondern jeder andere auch. Mit einer Portion Spaß und etwas Ungewöhnlichem bildet man nicht nur Sympathie, man entwirft auch Geschichten. Geschichten bilden Gemeinsamkeiten, die man teilen kann.

Nehmen wir zum Beispiel den wohl tiefsten Mülleimer der Welt. Dieser Clip ist nicht neu, aber er zeigt besonders deutlich, wie durch eine minimale Veränderung regelrecht alles verändert wird! Wir werfen täglich Müll weg. Dieser Mülleimer ist allerdings außergewöhnlich.

Coca-Cola experimentiert viel und macht viel. Da hätten wir den Happiness Truck der durch Sao Paulo gefahren ist oder die Happiness Machine in der Universität zu London. Beide wirklich tolle Ideen. Ich möchte euch aber das Video von der Friendship Machine empfehlen. Nicht weil man zu selten wirklich durch dick und dünn geht, sondern weil es auch sehr unterhaltsam ist.

SpanAir hat eine nette Aktion am heiligen Abend gehabt. Aber seht selbst, mehr will ich dazu gar nicht sagen.

Nun haben wir hier drei Beispiele, wie man mit Spaß Micro-Communities bilden kann. Dies ist wichtig um Geschichten zu generieren. Es geht aber nicht nur um Geschichten sondern auch um Bindungen. Wenn ihr an mich denkt, woran denkt ihr da? Hey! Bitte keine Details. Ihr verbindet mich so wie auch andere Personen mit Ereignissen, Emotionen und Geschichten. Ihr folgt mir vielleicht bei Twitter oder habt mich bei einem Barcamp getroffen oder wir waren vielleicht gemeinsam dort. Das Hirn ist voller solcher Ereignisse. Diese Anker kennt jeder von euch, denn jeder hat bestimmte Personen, denen er z.B. bestimmte Lieder zuordnet.

Diese Erinnerung werden gern mit den Worten “Weißt du noch, damals…” eingeleitet. Es sind einfach Erinnerung, die man früher oder später teilt. Manche Geschichten erzählen einige immer und immer wieder. Sehen wir uns die drei Beispiele aber mal an (und es gibt noch viel zu viele Videos mit Beispielen):

Der Mülleimer. Ungewöhnlich. Wie man auch an den ungläubigen Reaktionen sehen kann. Er wird sicherlich eine Assoziation herstellen, die mit Parkmülleimern zu tun hat. Damit verkauft man nichts, aber dass das grundlegende Prinzip funktioniert.

Die Freundschaftsmaschine. Sie wird wohl für einigen Gesprächsstoff sorgen – ohne Frage. Und Coca-Cola tut hier sehr viel, dass dies auch so bleibt. Ich hätte noch mehr Beispiele von der Marke bringen können. Die Happiness Machine in London wie oben erwähnt, ist auch sehr unterhaltsam. “Wir hatten heute in der Uni…” – ich denke der Rest ist klar.

SpanAir. Die Idee an Weihnachten ist wirklich gut. Es ist vielleicht weniger der Spaßfaktor der im Vordergrund steht. Aber die Gesichter zeigen durchaus eine glückliche Haltung. Wer hat schon wirklich Lust, an Weihnachten durch die Gegend zu eiern? Unerwartete Überraschungen funktionieren daher immer recht gut. Man denke dabei z.B. an KLM und seine kleinen Geschenke.

Wer sich jetzt hinstellt und sagt: “Ja, aber…” – der will es einfach nicht. Natürlich wird einem nicht immer sofort etwas einfallen, aber man muss bereit dafür sein. Ich kenne von meinem Opa ein hässlich schmeckendes Getränk, bei dem ich mich jahrelang gefragt habe, wie er das Zeug runterbekommt. Ich fand es ekelig. Meine Meinung hat sich teilweise geändert. Die Marke vollständig. Oder wie könnt ihr euch erklären, dass Jägermeister aus den Kneipen raus und in die Diskotheken rein ist?

Nicht jedes Unternehmen hat den Auftrag, Menschen glücklich zu machen. Das muss und soll es auch nicht. Aber manchmal hat man die Gelegenheit dazu. Der Tag der offenen Tür oder Sommerfeste müssen ja nicht immer mit frisch gebackenen Waffeln daher kommen.

Nichts ist ansteckender als Begeisterung.

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