Monitoring für’s Hinterstübchen: ThinkUp

Um bestimmte Dinge zu beobachten gibt es verschiedenste Wege. Sei es ein Service, eine Suche, Monitoringtools, intern, extern, kostenlos oder gegen Gebühr. Für meine privaten Zwecke nutze ich eine kostenlose und selbst gehostete Lösung: Thinkup.

ThinkUp Crawler

Auf Thinkup bin ich im t3n Technikload 05 aufmerksam geworden. Im Herbst noch in Version 0.1 beta ist inzwischen eine 0.5 herangewachsen. Vor allem der Sprung von 0.4 auf 0.5 hat mir gut gefallen, da sich der Crawler hin und wieder verabschiedet. Inzwischen bekommt man dankt aufgebesserter Statusmeldung allerdings klar gesagt, was denn eigentlich gerade passiert ist. Das war in den Vorversionen doch etwas rudimentär gelöst und kryptisch gelöst, was nicht immer einen wirklichen Aufschluß lieferte.

ThinkUp kann sich mit Twitter und Facebook beschäftigen. Allerdings befindet sich die Facebook-Schnittstelle in Version 0.1 und viel mehr gibt sie an sich auch nicht her. Spätestens mit dem Einzug von Post Insights auf Facebook, ein etwas mageres Bild. Aber eigentlich kann man nie genug Zahlen haben um eine Statistik erfolgreich zu fälschen erstellen.

Teile des Dashboards

Für Twitter sieht die Welt mit ThinkUp schon wieder ganz anders aus. Dort bekomme ich eine Menge an aufbereiteten Zahlen. Aber nicht nur Zahlen. Ich kann inzwischen auch z.B. die Statistiken nachbessern, in dem ich nicht weiter zugeordnete Mentions von Hand nachpflege. Ob man das nun möchte, muss und will darf jeder für sich entscheiden. Insgesamt bietet ThinkUp aber ein umfangreiches Portfolio um sein Account ggf. strategisch besser auszulegen. Ob nun die Anzahl der Retweets, der Reaktionen auf einen bestimmten Tweet oder die allgemeine Entwicklung findet man bereits im Dashboard. Die Zahlen sind dort für die vergangene Woche aufbereitet. Ebenfalls kann ich über die Personen die mir folgen schnell einen Überblick anhand von Kennzahlen verschaffen.

Clientstatistik im Dashboard

Ein Manko hat die Sache allerdings schon. Denn ThinkUp bildet leider nicht alle Tweets ab. In meiner Datenbank befinden sich meine letzten 7000 Tweets, was etwa 20% des Accounts sind. Daher sind die Zahlen auch mit etwas vorsichtig (wie immer) zu genießen.

Insgesamt stimmt mich die Entwicklung der letzten Versionen aber recht positiv, dass daraus noch ein richtig schönes Tool werden könnte. Schaut’s euch an – es lohnt sich.

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