Jahresrückblick 2012: Reisen, Autos, Menschen

Ein Jahresrückblick ist immer so eine Sache. Man versucht die Rosinen irgendwie rauszupicken ohne dabei dick aufzutragen. Dieses Jahr war gefühlt nicht sonderlich gut. Es war aber gar nicht so schlecht, wie ich es empfunden habe. Insgesamt bin ich gerade mit dem Jahresausgang (endlich wieder Arbeit) sehr zufrieden, denn ich habe viele Menschen kennenlernen dürfen, die lieben, was sie tun. Eine sehr inspirerende Erfahrung.


Der Januar verlief recht solide. Es drehte sich viel um die Softskills des Bloggen. Einer meiner absoluten Lieblingsartikel entstand: Social Media und PR – wie unterscheiden Sie sich wirklich?

Der Funke muss überspringen


In den Softskills wandte ich mich den Kommentaren zu, welche Zweitverwertung in der t3n fand. Eine etwas nüchterne Betrachtung gab es in den 3 Grundtonalitäten. Aber Kommentare haben es mir durchaus angetan.
Gleichzeitig hatte ich in Berlin die Chance bei einem Pitch für eine Lifestyle-Marke dabei zu sein. Wir haben nicht gewonnen, aber wir hatten sehr viel Spaß und ein unvergessliches Erlebnis.

Im Februar widmete ich mich einem weiteren Thema, worüber ich bereits vergangenen Winter knobelte: Flughäfen. Ob nun die Qualityhunters, KLM als Evolutionsleiter oder Coworking-Spaces am Flughafen als fiktive Idee.

Unbekannter TechBlogger als Cyborg-Imitat


Traditionell findet im März die CeBIT statt. Traditionell bin ich vor Ort. Dieses Jahr war anders, denn Intel stellt Bloggern eine Ecke zum Arbeiten, Netzwerken und Stärken zur Verfügung. Eine Art “Base”, was mich dazu animierte mit @Caschy dort einige Tage zu verweilen. Ich hatte dort auch endlich die Gelegenheit Nicole Scott kennenzulernen. Vermutlich die beste CeBIT, an der ich je partizipiert habe. Weniger wegen der Messe selbst, sondern wegen der Leute. Apropos Partizipieren, dies könnt ihr von folgenden Links:

12 Lektionen, die Guy Kawasaki von Steve Jobs lernte [Video]
Die Kraft des Bildes
Wenn bloggen in Arbeit ausartet

Im April geschah nicht viel, was nennenswert gewesen wäre. Ich stellte den Newsroom fertig und machte mich mit den Geflogenheiten internationaler Social Media Kennzahlen vertraut.

Al Maha Desert Resort & Spa

Im Mai ging es in eines der wohl schönsten Ressorts, in denen ich je untergebracht sein werde: Das Al Maha. Ich bin quasi Reiseblogger 😉

Während der Europameisterschaft wurde Blogger Oliver Kahn im ZDF Twitter erklärt. Im ersten Moment wurde der Vorfall etwas wärmer gekocht als gegessen, aber es sollte für einen ordentlichen Peak in den Besucherstatistiken sorgen.

Und da ich nicht nur Reiseblogger werden wollte, hatte ich mir das 2013er Golf GTI Cabrio anschauen dürfen. Reisender Autoblogger? Bazinga!
Außerdem versuchte ich meinem Unmut etwas Luft zu machen, indem ich forderte, dass Unternehmen sich die Verrückten einkaufen sollten. Der Artikel fand großen Zuspruch – aber der Graben zwischen Theorie und Praxis ist manchmal sehr groß.

Klares Highlight dieses Jahr war sicherlich das Summercamp Alfeld 2012. Es war diesmal nicht ganz so stressig wie beim ersten Mal, aber mindestens genauso schön.

Wenn es um die Wurst geht, kann es mal zu einer Schlange kommen (Foto: Viktor Schanz @splittedvik)

Um letztlich den Deckel auf irgendwelche Bloggerbezeichnungen zu machen, habe ich mich im August dem Fujitsu Lifebook U772 gewidmet. Ich schloß das Thema Social Media an Flughäfen ab und lies im Sommerloch von mir hören (die Shi….. Geschichte).

Danach ging es etwas bergab, denn ich musste mich dank einem neuen Job auch neu ausrichten. Ich hatte jedoch gerade im November und Dezember die Gelegenheit, viele bis dato unbekannte und spannende Leute kennenzulernen. Ich traf Ibrahim Evsan endlich mal – der Online viel von seinem Charisma einbüßt. Jens Stratmann, den man auch mal getroffen haben sollte. Was letztlich nur bestätigt, wie wichtig ein Handshake ist. Hängen geblieben bin ich allerdings bei dem Gespräch mit Dr.Zenner von Ford, der für den EcoBoot-Motor verantwortlich ist. Eine unbeschreibliche Hingabe die er zu “seinem Baby” pflegt – schön, dass es heute so etwas noch gibt.

Für 2013 wünsche ich mir dies alles in ähnlicher Form wieder. Nur mehr. Mehr Hingabe. Mehr Autos. Mehr Reisen. Mehr Menschen treffen.

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