Bloggen für Anfänger: Die Artikelgestaltung

Im Laufe der Jahre entwickelt jeder einen Stil, der einem persönlich am ehesten liegt. Dabei ist es unerheblich, welchem Hobby man frönt. Sofern kein festes Vorgehen von Nöten ist, macht jeder so, wie es ihm gefällt. Das ist auch beim Bloggen so. Jedoch gibt es auch hier ein paar Kleinigkeiten, die man wissen sollte.

Orientierung schaffen und die richtigen Schalter drücken!

Ordnung halten

Es ist einfacher, wenn man sich von Anfang an angewöhnt, seine Artikel in irgendeiner Weise zu strukturieren. In der Regel haben sich Zwischenüberschriften durchgesetzt. Die Länge der Artikel sowie die Anzahl der Absätze sind allerdings wieder Geschmackssache. Im Idealfall springt man so von Stichpunkt zu Stichpunkt. Zwischenüberschriften haben aber noch einen weiteren Aspekt.

Technische Basics

Wer anfängt mit bloggen, sollte sich irgendwann mal ein wenig Zeit nehmen und sich HTML-Basiswissen aneignen. Es geht nicht darum bei Codacedemy alle Kurse erledigt zu haben, aber man sollte wissen, dass es nur eine H1 im Artikel geben sollte. Zu allererst muss man aber wissen, was eine H1 ist. Eine H1 beschreibt die „heading“ sowie deren Rangordnung, in der sie sich befindet. Diese Nummerierungen sich runter bis 6 – wobei es so ist, dass 5&6 ohnehin keine Beachtung finden. Solltest Du mal in die Verlegenheit kommen, ein Dokument bis Ebene 6 zu verschachteln: Überdenke deine Struktur.

Farben in Zwischenüberschriften

Übrigens haben die H1-H3 Tags den Vorteil, das diese per CSS in Farbe, Größe und ggf. auch Schriftart unterschiedlich sein können. Verzichte aber bitte darauf ein Design selbst zu gestalten, wenn Du nicht gerade vom Fach bist! Man muss es nicht unbedingt darauf anlegen, den Besucher durch besonders individuelles Design zu vergraulen. Einfach jemanden im Umfeld um Hilfe bitten – es ist wirklich nur ein kleiner Aufwand.

Der Abschluss

Call to Action

Es bietet sich an, dass zum Abschluss eines Artikels, dieser nicht einfach ausläuft. Hier kann und sollte man einen „Call to Action“ einfügen, also eine Aufforderung für etwas – aber übertreibt es nicht und nicht plump werden. Der Blogleser kennt die „Tricks“ schon. Zuweilen, wenn es sich z.B. um Blogger handelt. 😉

Tl;dr

Sollte der Artikel mal etwas länger geworden sein, fasst ihn evtl. am Ende noch einmal zusammen. Gern als „tl;dr“ – too long; don’t read“ – heißt übersetzt: Wenn Dir der Artikel zu lang zum Lesen ist, dann bitte lies diese Zusammenfassung.

Fazit

Ich habe mir irgendwann angewöhnt, meine Artikel oftmals mit einem Fazit enden zu lassen. Einfach weil ich diese Form des Endes eben mag, und man dort noch den einen oder anderen Satz platzieren kann. Hierfür solltet ihr Synonyme verwenden, denn immer Fazit als letzten Absatz, ist zwar eine Tradition, aber nicht immer passend. Alternativen wären z.B. Abschließendes oder Zusammenfassung.

Übrigens muss nicht jeder Artikel in alle Formen der Regeln fallen. Hier gilt das Facebook-Firmencredo: Done is better than perfect.

PS: Wenn ihr einen guten Artikel gelesen habt, schaut euch dessen Aufbau einfach mal genauer an!

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