Wenn bloggen in Arbeit ausartet

Über das Bloggen wird ja viel geschrieben und geredet. So nach und nach wandelt sich das Bild des Bloggers. Während man sich am Anfang damit beschäftigt, seine Texte online zu schieben, verlagert sich die Arbeitsverteilung nach und nach. Wer bloggen irgendwann als intensives Hobby (oder Beruf) betreibt, wird mit Texten allein nicht weit kommen.

Ein Rudel Blogger in freier Wildbahn

Im Wandel

Über Blogger kann man vieles sagen, denn die Entfaltung ist so vielseitig wie das Thema an sich. Meinungsmacher, Produkttester, Problemlöser oder Verbindungsglied sind nur 4 Eigenschaften, die man sich als Hausherr eines Blogs annehmen kann.

Evolution

Die Evolution sieht eigentlich so aus, dass man sich seine Glaubwürdigkeit über harte Fakten holt. Dieses Ansehen erhöht man dann durch Lösungen, einem wird eine bestimmte Kompetenz zugeschrieben. Ich frage mich zwar heute noch, was ich verbrochen habe, dass mir ständig SEO untergeschoben wird, aber dies ist definitiv nicht meine Baustelle. Mit diesem Bonus kann man dann irgendwann Meinungsmacher werden, was schon fast in Richtung »Influencer« geht. Ich sage fast, weil die Kategorisierung einer Einfluss nehmenden Person einer Langzeitbeobachtung bedarf. Denn wie wir wissen, ist eine potenzielle Reichweite nicht mit Einfluss zu verwechseln.

Connector

Ich persönlich mag ja die Rolle der Verbindungsperson am Liebsten. Es hat zum einen den Vorteil, dass man eine Menge Leute kennenlernt. Es hat aber auch den Nachteil, dass man eine Menge Leute kennen muss.Wer als Blogger nicht gut im Vernetzen ist, der muss sich in anderen Disziplinen etwas mehr anstrengen. Es ist allerdings ein langer Weg, bis ein Unternehmen auf einen zukommt und einen als potenziellen Gesprächspartner identifiziert hat.

Mehr Professionalität

Spätestens, wenn man sich in einem Bereich entwickelt hat, wo man mit Firmen zusammen agiert, muss man eine gewisse Professionalität an den Tag legen. Dies gilt allerdings für beide Seiten. Der Umgang mit Bloggern ist meist unkomplizierter als es Unternehmen veranstalten. Und nur weil ein Unternehmen eine Offerte tätigt, heißt das noch lange nicht, dass auf der Gegenseite euphorisch geklatscht wird. Wenn ihr also die ersten Kontakte mit Unternehmen zu eurem Blog habt, lasst euch nicht direkt abkochen.

Abschließendes

Das Bild des Bloggers wird sich in den nächsten 1-2 Jahren noch einmal stark wandeln. Es ist einfacher geworden mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam vielleicht etwas zu machen. Wer sich zu dem Schritt entschließt, aus der eigenen Soße heraustreten, der sollte genügend Zeit mitbringen – denn die wird am Nötigsten sein.

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