Datenkraken im Kinderzimmer [Anzeige]

Während um mich herum ein Kind nach dem Nächsten das Licht der Welt erblickt, frage ich mich, müssen sich Eltern heute über unsichtbare Gefahren Gedanken machen? Und muss ich mir Gedanken machen, welche Art von Spielsachen ich verschenke?

Kinder können intuitiv mit dem Smartphone oder Tablet rumspielen, aber Eltern und dessen Freunde müssen sich mit den möglichen Datenschleudern und Sicherheitsmechanismen im Kinderzimmer auseinandersetzen. In meinem Bekanntenkreis führte dies dazu, dass ein 7-jähriger Junge für schlappe 1200 Euro Ingame-Items kaufte. Die Freude der Eltern war eher verhalten. Dazu erhalten Smart Toys langsam den Einzug ins Kinderzimmer, die mit neuen Funktionen die Attraktivität bei den Youngsters steigern sollen. Immerhin wollen die Kleinsten auch ihr eigenes Smartphone oder mit dem Bären in Ruhe sprechen.

Die ersten Fälle von gehackten Spielzeugen ließen nicht lange auf sich warten. Der Fisher-Price Bär gibt einige Informationen preis. Für mehr Aufmerksamkeit sorgte die Hello Barbie-Puppe, die nicht nur die Daten raushaute, sondern auch als Abhörgerät genutzt werden konnte. In Punkto Sicherheit kann auf die Spielzeugindustrie kein Verlass sein. Mal abgesehen ich gar nicht wissen möchte, wie da Daten weiterverkauft werden. Die Hello Barbie-Daten umfassen Name, Alter, Adresse, Geschlecht, E-Mail-Adresse, persönliche Fragen und Antworten und die Passwörter. Die Audio-Aufnahmen und Bilder nicht zu vergessen.

Ich kann mir vorstellen, dass es Eltern nicht so witzig finden, wenn man das Microfon eines Spielzeugs anzapfen kann. Mal von den gestohlenen und persönlichen Informationen ganz zu schweigen. Ich will hier aber nicht mit der Angst-Keule schwingen. Daten sind ein sensibles Thema und der Zugriff erfolgt unbemerkt. Wenn ich sehe, dass bei mir allein im letzten Jahr über 60.000 Tracking-Versuche abgeblockt hat, dann fühle ich mich bestätigt: Marketeers ruinieren einfach alles.

Sensibilisieren wird wichtiger werden

Ich denke, wir werden uns dieser Problematik in den kommenden Monaten viel stärker ausgesetzt sehen. Ich rechne damit, dass spätestens zu Weihnachten der Boom in Deutschland angekommen sein wird. Datensicherheit ist allerdings dabei kein Thema – wie immer eigentlich. Es ist trocken und ähnlich wie Sicherheitskopien von den Urlaubfotos: Man macht es erst, wenn die Bilder einmal futsch gegangen sind. Lernen durch Schmerzen (und auch das kenne ich aus eigener Erfahrung).

Gegen einen Server-Hack auf der Unternehmensseite werden wir nichts tun können. Wir können aber zumindest uns mal mit dem Thema VPN Clients beschäftigen. VPN Clients haben einen schlechten Ruf, denn viele kennen sie aus dem Unternehmensumfeld. Wie so ziemlich alles in den frühen Jahren der Netzwerktechnik, hatten auch VPNs die Angewohnheit nicht zu funktionieren oder es war sehr langsam. Die Zeiten sind vorbei. Ich nutze VPN Clients auf all meinen Geräten ohne merkbare Geschwindigkeitseinbußen.

Ein Virtual Private Network ist eine Briefkasten-Adresse im Internet. Du gaugelst mit einem VPN Client einem Anbieter vor, dass Du von einer anderen IP-Adresse auf den Dienst zugreifst, als Du es in Wirklichkeit tust. Eine Art Postfach für Datenpakete.

Wenn du also im Internet unterwegs bist, bekommen Anbieter eine andere IP-Adresse als jene, die du gerade bei deinem Provider besetzt. So wie bei der Post, wo Du eine Postfachnummer angibst und nicht deinen echten Wohnort. Dadurch werden die Datenpakete über einen VPN-Anbieter (wie HideMyAss!) umgeleitet. Dies hat gleich mehrere Vorteile und dabei geht es nicht nur um Datensicherheit, sondern kann auch den Komfort steigern:

  • (Marketing-)Tracker können keine Verknüpfungen mit deinen Aktivitäten herstellen
  • Hacker erfahren nicht deine IP-Adresse
  • Du kannst evtl. alle Musikvideos auf YouTube schauen
  • Du kannst Dienste in anderen Ländern nutzen, wie ein Einheimischer (z.B. Snapchat Geo Filter)

HideMyAss! bietet Dir also ohne bemerkbare Einschränkungen mehr Sicherheit im Netz. Eben genauso unbemerkt kann ein Hack, Trojaner, Virus deine Daten abgreifen. Das Tolle allerdings ist, dass ein VPN einfach auf dem Smartphone, deinem Rechner oder gar auf dem Router direkt installiert werden kann. HideMyAss! bietet darüber hinaus Router mit VPN-Client an. Out of the box, wenn man so möchte.
Wenn ich Kinder hätte, die mit Smart Toys in Berührung kommen, würde ich schauen, dass ich einen Router bekomme, wo ich HideMyAss! drauf laufen lassen kann. Einfach um direkt das komplette Heimnetzwerk zu schützen. Ähnlich wie es mit den automatischen Backups ist, die man irgendwann einfach eingerichtet hat. Einmal etwas Zeit investiert und für die Zukunft Ruhe.

Du siehst also, dass etwas mehr Sicherheit im Netz gar kein großes Hexenwerk ist. Wir dürfen das Thema aber nicht immer auf die lange Bank setzen.

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