Stefan Kießling nutzt Facebook als Medienkommentar-Plattform

Dass Stars aller Genres, öffentliche Personen oder Sportler eine Fanpage bei Facebook betreiben, ist nichts Ungewöhnliches. Einer dieser Sportler ist Bundesliga-Stürmer Stefan Kießling, der vor Veröffentlichung am späten Sonntagabend schon mal die Luft aus den Segeln nimmt.

Die BILD schreibt heute, dass Stefan Kießling nicht mehr in der Nationalmannschaft spielt, solange Joachim Löw Trainer ist. Wer dies so stehen lässt, für den ist Kießling sicherlich der gekränkte Stürmer.

Der Verlag schreibt in der SportBILD, dass Kießling unter Löw nicht mehr spielen mag. In einem späteren Absatz wird die Aussage damit relativiert, dass Kießling der Letzte wäre, der das Team im Stich lassen würde. Das hört sich weniger negativ und etwas versöhnlicher an als noch im Hauptblatt.

Es ändert aber nichts daran, dass Stefan Kießling in ein fälschliches Licht gerückt wird. Ohne ihn in Schutz nehmen zu wollen, aber wir alle wissen gut genug, dass es in der deutschen Presse mit dem Wahrheitsgehalt nicht immer so genau genommen wird.

Stefan Kießling nutzt nun seine Fanpage, um den Artikel vorab zu kommentieren. Dies ist in der Vergangenheit auch schon bei anderen Sportlern passiert, wie z.B. dem Götze-Wechsel, der für großes Aufsehen gesorgt hat. Stefan Kießling schrieb auf Facebook gestern folgendes Statement:

Was mich überraschte: Er betreibt die Fanpage selbst. Die betreuende Agentur Deutsche Markenarbeit versicherte mir, dass man zwar hin und wieder Rückfragen beantworte, aber nicht als Ghostwriter tätig wird. Dies würde man Herrn Kießling selbst überlassen. Den Wahrheitsgehalt stelle ich nicht infrage, da ich zu der Agentur ein recht vertrautes Verhältnis habe.

Daher, lieber Herr Kießling: Hut ab und viele Tore in der Bundesliga.

(Bild: Shutterstock, Konzertbühne mit Publikum)

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