Retweet oder Retweet?

Spätestens seitdem die Twitter-Clients die neue Re-Tweet Funktion von Twitter übernommen haben, kommen einige User ins Schleudern. Die Meinung verteilt sich standesgemäß in alle Richtungen. Ein paar finden es gut, einige finden es blöd und viele verstehen es nicht. Eigentlich ist es recht simpel. Ich gestehe, ich hatte auch meine Skepsis. Sehe aber beim „überlegten“ RT beider Möglichkeiten eine Chance, die sich offenbart.

Das alte „RT @Ursprung Text“-Modell sollte jedem User geläufig sein. Das neue Modell sieht es vor, dass ich den Tweet in meine Timeline übernehme. Der Autor wird ebenfalls „mitgezogen“. Dies hat für den Leser unter anderem auch die Chance einen „Sprung“ in der Konversation zu machen. Man erhält somit die Option mich nicht nur mit dem, dem ich folge zu unterhalten. Man kann meinen verbalen Erguss direkt beim Autor absetzen.

Die Möglichkeit ist nicht neu, man hätte vorher nur sich den Autor rauspicken müssen. Es war aber umständlich. Man hat als User aber nach wie vor die Wahl. Ob man nun neu oder „alt“ einen Tweet wiederholt. Wann man es tut und ob man sich für eine Seite entscheidet, dass muss – mal wieder – jeder für sich entscheiden.

Ich werde voraussichtlich zu beiden Techniken tendieren, da ich bei manchen Informationen die Konversation zwischen Autor und Audienz für wichtiger halte. Es mag im ersten Moment etwas unübersichtlich sein, das Geheimnis lüftet sich allerdings rasch.

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