Amazons Video-Streaming Dienst: 2. Blick nach 6 Monaten

Im Frühjahr mit dem Launch von Amazon (Prime) Instant Video testete ich die Plattform auf der XBOX360. Es ist seit der Markteinführung ein halbes Jahr vergangen. Zeit sich den Dienst nochmal anzuschauen, gerade wo der prominente Wettbewerber Netflix Deutschland erreichte.

Im Prinzip gibt es bei Video on Demand-Lösungen nur 3 grundlegende Fragen zu klären:
Welche Serien und Filme gibt es?
Wie viel kostet der Dienst?
Wie gut funktioniert er?

Häufig viele aber ältere Staffeln verfügbar

Der Rest ist mehr oder weniger Geschmackssache. Wer von den Binge Watchern seine Lieblingsserie im Angebot nicht findet, der wird einen großen Bogen um den jeweiligen Dienst machen. In den Serien war bereits im ersten Test stark. Zumindest was meine Interessen betrifft, allerdings waren noch Teile fragmentiert, sprich es waren nicht alle Staffeln verfügbar. Ein Umstand, der mich zum Beispiel bei SkyGo unheimlich nervt. Daher begrüße ich es sehr, dass ich bei Amazon Prima instant Video z.B. Mad Men Staffel 1-6 oder die ersten 10 Staffeln von NCIS schauen kann. Insgesamt macht es weiterhin den Eindruck, dass man bei den Serien gut aufgestellt ist. Leider fehlen häufig die aktuellsten Staffeln, aber ich meine mit How I Met Your Mother Staffel 1-8, Two And A Half Men Staffel 1-10 und Big Bang Theory Staffel 1-6 komme ich zumindest über den Winter. Spätestens dann sollte das Angebot aber eine weitere Kurve nach oben gemacht haben.

Filmangebot gefühlt verbessert

Filme über mehrere Endgeräte hinweg anschauen, ist natürlich kein Problem / Screenshot: Amazon.de

Was auffällt, wenn man nach so langer Zeit bei Instant Video reinschaut: Das Filmangebot hat sich subjektiv verbessert. Es gibt mehr Hollywood-Streifen, die relativ aktuell sind und nicht einen IMDB-Score von unter 5 haben. Die Titel sind sicherlich nicht exklusiv, aber das finde ich nicht wichtig. Das Problem teilen aber derzeit alle Dienste zu haben, dass es scheinbar dauert, bis Verträge mit den einzelnen Studios gefunden worden sind. Ich halte es für entscheidend, dass wenn ich einen Film sehen möchte, ich etwas finde, wovon ich mich unterhalten fühle.

Das Filmangebot hat sich gesteigt. Während zum Start fast nur Klassiker und Flight verfügbar waren, ist es Angebot vielseitiger. Ich begrüße dies sehr, so kann ich auch Nonsens-Filme wie Pain & Gain mal wieder schauen.

Multiple Ton Auswahl

Was ich wirklich vermisst habe, und was auch definitiv meine Kaufentscheidung beeinflusst, ist eine Tonoption. Als Sky-Kunde mag man da etwas verwöhnt sein, aber das ist ein Feature, was ich im Jahre 2014 einfach erwarte. Es bietet dem Zuschauer einfach die Möglichkeit die Serien oder Filme in Originalton (meist Englisch) zu sehen. Gerade bei Serien gibt es durchaus Unterschiede in der Qualität der Gags, die da so eingestreut werden.

Von Episode zu Episode springen oder einfach durchlaufen lassen / Screenshot: Amazon.de

Fazit

Amazons Video Service macht einen klaren Schritt nach vorn. Die Updates für Tonwahl und einem breiteren Angebot an Filmen, sprechen für den Service. Was ich neben dem ganzen Angebotsvergleiche nicht aus den Augen verlieren möchte: Amazons Instant Video ist nicht nur auf der XBOX360 oder XBOX One verfügbar. Ich kann auch das Lager bei den Konsolen wechseln und es auf der PS4 nutzen oder über einen SmartTV. Die Ausmaße des Ökosystems geht hier weit darüber hinaus, gerade wenn man Caschys fast überschwenglichen Testbericht zum FireTV liest.

Nachdem ich nach dem ersten Test mein Abo noch kündigte, weil mir das Angebot nicht zusagte, werde ich diesmal mein Prime-Konto behalten. Es passt in Moment gut zu mir, auch dass ich die Sendungen auf unterschiedlichen Endgeräten schauen kann. Außerdem ist es eine ganz gute Verlängerung zu meinem Sky-Vertrag, wo ich mich regelmäßig aufrege, dass Episoden nicht mehr verfügbar sind. Aber die Entscheidung hängt von deinem Sucht- und Schauverhalten ab und welche Dienste Du sonst noch so nutzt. In jedem Fall: Es wird.

Falls Du Amazon Prime Instant Video mal testen willst, gibt es ein 30tätiges Probe-Abo. Vergiss aber nicht zu kündigen, sonst läuft es bei nicht gefallen 1 Jahr.

(Bildnachweis: Shutterstock)

Dieser Artikel ist ein gesponserter Artikel. Das heißt, ich werde für den Text bzw. dessen Erstellung vergütet oder darf das Testgerät behalten. Die inhaltliche Gestaltung des Textes sowie mein persönlicher Eindruck des Produktes bleiben davon unberührt.

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