Gigaset Elements Safety Kit + Elements Window im Anwendertest

Smart Home ist ein schnell wachsender Markt, der sich langsam in die breite Masse schiebt. Die Erweiterung des Hauses oder der Wohnung mit technischen Raffinessen kann über viele Wege bestritten werden. Es beginnt bei einfachen Anwendungen wie Strom an/aus und endet bei Automatismen, die in Abhängigkeiten von Programmen und Parametern von Schnittstellen liegen.

Gigaset Elements Safety Kit positioniert sich in diesem Markt in den folgenden Kriterien: Sicherheitstechnik, einfach, beweglich, geringer Preis. Wobei der Umfang der Sicherheitstechnik mit dem Preis irgendwie einhergeht. Machen wir uns nichts vor, dass Gigaset Elements Safety Kit ersetzt kein ausgewachsenes Sicherheitssystem. Aber wer von euch besitzt eines?


Umfang und Installation

Das Gigaset Elements Safety Kits besteht aus einem Netzteil für die Basis, der Basis selbst, Netzwerkkabel, einem Bewegungsmelder und einem Türmelder. Außerdem sind in dem Karton Klebepads, Dübel und Schrauben zum Anbringen des Bewegungs- bzw. Türsensors. Die Verarbeitung der mitgelieferten Komponenten ist sehr hochwertig, eben das, was ich von der Marke Gigaset erwarten würde.

Gigaset Elements Fensters Sensor – alles dabei

Die Installation ist sehr schnell gemacht und geht relativ einfach von der Hand. Die Registrierung der App inkl. der Basis beim Gigaset Online-Portal dauert hierbei wohl am längsten, sofern die einzelnen Module nicht noch geupdatet werden müssen. Die Installation ist allerdings so einfach gestaltet, dass ich davon ausgehe, dass sie ohne Problem von Techniklaien übernommen werden kann.

Nachdem das System eingerichtet ist, die einzelnen Module mit der Basis verbunden worden sind, hat man sich hoffentlich vorher überlegt, wohin diese sollen. Der Türsensor kommt an die Eingangstür, mit dem Bewegungsmelder lasse ich mein Wohnzimmer überwachen. Es ist das Zentrum meiner Wohnung, daher habe ich mich entschieden, den Bewegungssensor an die Wand zu hängen. Weißer Sensor, weiße Wand – er fällt nicht auf. Die anderen Sensoren sind an dunkleren Rahmen allerdings nicht so charmant, da wäre eine alternative Folie super gewesen. In dem Raum, wo ich den Fenstersensor nutze, fällt dies nicht auf – aber im Wohnzimmer hätte ich den nicht haben wollen.

Funktionsweise des Gigaset Elements-Systems

Das Gigaset Elements Safety Kit baut über die Basis eine Verbindung ins Internet auf. Über diesen Service wird auch die Mobile App mit Pushnachrichten und dem Systemstatus versorgt. Die Basis steuert auch die Kommunikation zu den einzelnen Endabnehmern, die individuell erweiterbar sind. Für die, die es interessiert: Die Kommunikation der Geräte wird über DECT-ULE hergestellt.

Die Module an sich lassen sich nur schwer aus der Ruhe bringen. Der Bewegungssensor ist eben ein Bewegungssensor, da gibt es nicht viel zu kommentieren. Den Türsensor konnte ich auch durch Rütteln an der Tür zur Meldung bringen. Hier muss man allerdings sagen, dass meine Wohnung ohnehin über eine Sicherheitstür verfügt. Der Fenster-Sensor meldet aber auch nicht, wenn man auf dem Fensterrahmen schlägt. Wann genau die Sensoren auslösen, kann ich daher nicht sagen.

Systemmodi

Was mich anfangs etwas verwirrt hat: Man muss das System nicht zwingend scharf schalten. Ich habe erst geglaubt, ich hätte eine Einstellung übersehen. Dem war allerdings nicht so. Das Gigaset Elements verfügt über 3 verschiedene Systemkonfigurationen:

Zuhause

Die normale Alarmstufe informiert per Pushnachricht darüber, dass jemand nach Hause gekommen ist. Man kann in den Logs einsehen, wann Bewegungen festgestellt worden sind. Dies funktioniert ganz gut, wenn man alleine wohnt.

Außer Haus

“Außer Haus” ist der Modus, den man vielleicht auch als Scharfschaltung sehen kann. Der Modus gibt sofort eine Alarmmeldung aus, bei jeglicher Statusveränderung. Der Unterschied zu dem “Zu Hause”-Modus ist, dass die Pushnachricht einen Einbruch vermutet. Öffnet man die Nachricht, so bekommt man direkt im Menü die hinterlegten Telefonnummern angezeigt, wenn man z.B. den Nachbarn anrufen möchte. Eine praktische Einstellung.

Fazit

Das Gigaset Elements Safety Kit ist kein Sicherheitssystem. Es ist kein Smart Home, mit dem ich Stromkreise steuern kann, so wie es DigitalSTROM u.a. tut. Das Safety Kit ist aber für jedermann. Die Einrichtung ist kinderleicht, die Tutorials sind sehr einfach bebildert. Was mir richtig gut gefällt: Der Bewegungssensor muss nicht fest installiert werden. Das klingt jetzt banal, aber er ist je nach Gegebenheit flexibel einsetzbar. Zudem lässt sich das System mit weiteren Sensoren versehen, was allerdings den Preis auch mit etwa 50 Euro pro Modul in die Höhe treibt.

Aufgrund dieser Flexibilität sehe ich das Gigaset Elements Safety Kits in vielen Mietwohnungen. Die Mitnahme der Gerätschaften ist ja gar kein Thema. Aufgrund des niedrigen Preises von um die 150 Euro kann ich mir das System in Sportheimen des örtlichen Fußball- oder Schützenvereinen vorstellen.

Für Leute, die viel unterwegs sind, ist es vielleicht ein System, um zu schauen, ob Zuhause alles ok ist. Ich nutze es z.B. gern, um im Auto vor der Abfahrt fix zu schauen, ob ich das Fenster geschlossen habe. Faulheit regiert eben.

Die Probleme, die es scheinbar vor einigen Monaten noch gab, scheinen abgestellt zu sein. Ich stimme aber Caschy zu, die Software hat noch Luft nach oben und eine Scharfschaltung müsste einfacher gestaltet werden. Ansonsten muss ich aber sagen, dass das System tut, was es soll. Dies tut es solide und die einzelnen Bauteile sind in gewohnter Qualität verarbeitet.

Dieser Artikel ist ein gesponserter Artikel. Das heißt, ich werde für den Text bzw. dessen Erstellung vergütet oder darf das Testgerät behalten. Die inhaltliche Gestaltung des Textes sowie mein persönlicher Eindruck des Produktes bleiben davon unberührt.
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